{"id":5447,"date":"2015-09-18T20:23:04","date_gmt":"2015-09-18T18:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/passioncolorseverything.com\/blog\/?p=5447"},"modified":"2017-04-25T15:50:50","modified_gmt":"2017-04-25T13:50:50","slug":"die-gedanken-so-im-jetzt-und-hier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passioncolorseverything.com\/blog\/?p=5447","title":{"rendered":"Die Gedanken so im Jetzt und Hier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marcus Wiebusch &#8211; Zakk, D\u00fcsseldorf; 17. September 2015<\/strong><\/p>\n<p>Lange schon hatte ich mich auf diesen Abend gefreut &#8211; seit ich das Album &#8220;Live aus dem Heimathafen&#8221; das erste Mal geh\u00f6rt hatte, wollte ich genau dieses Feeling einmal erleben und freute mich riesig, als ich erfuhr, dass es ein Konzert in meiner N\u00e4he geben w\u00fcrde. Es war ein sch\u00f6ner, wenn auch recht kurzer Abend im Zakk, bei dem insgesamt gute Stimmung herrschte. Marcus Wiebusch lieferte eine solide Show ab, bei der Band und Publikum sichtlich Spass hatten. Mir gefiel&#8217;s und ich konnte sogar recht viel mitsingen. Es war ein sch\u00f6ner Abend, aber so richtig sprang der Funke leider bei mir nicht \u00fcber. Nichts desto trotz gab es einige &#8220;Wow&#8221;- Momente, in denen ich mich verlieren konnte, also hat es sich gelohnt.<\/p>\n<p>Viel zu fr\u00fch kam ich am Zakk an und war erstmal alleine. Wenigstens hatte ich ein Dach \u00fcber dem Kopf gegen den Regen und den Soundcheck konnte ich auch ganz gut h\u00f6ren. Der Einlass verlief gut, die Halle f\u00fcllte sich zusehends und p\u00fcnktlich um 20:00 Uhr betraten Yellowknife die B\u00fchne. Sie waren genau der richtige Support, spielten Indie Pop, zum mitwippen. Ich habe nicht wirklich auf die Texte geachtet, aber die Musik konnte man sich gut anh\u00f6ren und die Band hatte sichtlich Freude daran, auf der B\u00fchne zu stehen. Es gab sogar Menschen im Publikum, die extra ihretwegen gekommen waren. \ud83d\ude42 Sie spielten 30 Minuten &#8211; genau richtig und verk\u00fcrzten uns damit prima die Wartezeit.<\/p>\n<p>Der Umbau war\u00a0schnell erledigt und schon bald ging wieder das Saallicht aus und Marcus Wiebusch betrat mit seiner Band die B\u00fchne. Gleich zu Anfang gab es viel Hubel bei der Ansage, dass dies das vorletzte Konzert seiner Solo Tour sei und es danach mit Kettcar weitergingen. Es war sofort klar, dass viele gro\u00dfe Fans in der Halle waren und auf Nachfrage zeigte sich auch, dass etliche von ihnen schon mehrere Konzerte der Tour gesehen hatten. Ihnen versprach Marcus dass er an diesem Abend keine Ansage machen w\u00fcrde, die sie schon geh\u00f6rt h\u00e4tten. DAs sorgte f\u00fcr gro\u00dfes Gel\u00e4chter bei den Fans und vor allem bei der Band. Er tat sich auch mitunter schwer damit neue Worte zu finden und bekannte irgendwann, er m\u00fcsse f\u00fcr jede wiederholte Ansage 10 Euro zahlen &#8211; echt oder gespielt, es war unterhaltsam. \u00dcberhaupt erz\u00e4hlte er manches an jenem Abend und brachte mich mehr als einmal zum Grinsen.<\/p>\n<p>Die Musik machte Spass, auch wenn sie durchaus ernste Themen behandelte. Es gab mehr als genug Gelegenheiten zum Mitsingen und tanzen, wobei besonders die Kettcar Songs von den Fans begr\u00fc\u00dft wurden. Zum Gl\u00fcck spielte er nicht die gleiche Setlist wie auf dem Live Album, sondern hatte noch einige \u00dcberraschungen parat, darunter der\u00a0Song &#8220;Lattenmessen&#8221; vom ersten Kettcar Album, den er noch nie live gespielt hatte. Bei den Liedern, die ich mitsingen konnte, schaffte ich es, in der Musik aufzugehen, aber wenn ich die Texte nicht kannte fiel mir doch immer wieder auf, dass der Sound eher suboptimal war. Mit anderen Worten: In der ersten Reihe konnte man nicht unbedingt verstehen, was da gesungen wurde. Schade, denn es d\u00e4mpfte meine Stimmung ein bisschen. Klar, ich h\u00e4tte zum Mischpult gehen k\u00f6nnen, aber ich wollte ja auch was sehen.<\/p>\n<p>Insgesamt konnten mich solche Kleinigkeiten aber nie lange besch\u00e4ftigen und so schaffte ich es doch \u00f6fter mal, mit den Gedanken im Jetzt und Hier zu sein. Neben den Kettcar Songs wurde wohl bei &#8220;Nur einmal r\u00e4chen&#8221; und &#8220;der Tag wird kommen&#8221; (nat\u00fcrlich der letzte Song vor der Zugabe) am lautesten mitgesungen, aber die Fans nahmen auch alle anderen Songs begeistert auf. Die Band war wirklich gut und gut aufeinander eingespielt. Besonders die Bl\u00e4ser Sektion gefiel mir gut. \ud83d\ude42 Leider habe ich die meisten Ansagen schon wieder vergessen, au\u00dfer dass Marcus vor &#8220;Was h\u00e4tten wir denn tun sollen&#8221; erz\u00e4hlte, dass die Leute oft entt\u00e4uscht seien, dass er sich die meisten Lieder nur ausgedacht habe und das nun folgende tats\u00e4chlich passiert sei. Alles in allem ein gutes Konzert, bei dem ich genau das zu h\u00f6ren bekam, was ich h\u00f6ren wollte. Fast alle meine Favoriten waren dabei und so konnte ich am Ende zufrieden nach Hause gehen. Ich h\u00e4tte mir allerdings eine l\u00e4ngere Setlist gew\u00fcnscht &#8211; 80 Minuten fand ich recht schwach. Vielleicht beim n\u00e4chsten Mal mehr?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Setlist<\/span><\/p>\n<p>Springen<br \/>\nDas B\u00f6se besiegen<br \/>\nBalkon gegen\u00fcber<br \/>\nJede Zeit hat ihre Pest<br \/>\nWir waren eine Gang<br \/>\nOFF<br \/>\nNur einmal r\u00e4chen<br \/>\nWas wir tun werden<br \/>\nMoney left to burn<br \/>\nTeil des Plans<br \/>\nSchwarzes Konfetti<br \/>\nLattenmessen<br \/>\nDer Tag wird kommen<\/p>\n<p><em>Encore<\/em><br \/>\nWas h\u00e4tten wir denn tun sollen<br \/>\n48 Stunden<br \/>\nDeiche<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/passioncolorseverything.com\/pics\/?p=9478\">pictures of this concert<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcus Wiebusch &#8211; Zakk, D\u00fcsseldorf; 17. 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